Archery-Club-Algarve

Kyudo

Kyudo (Japanisches Bogenschießen) ist japanisch und bedeutet wörtlich "Bogenweg". Kyu ist Bogen und Do ist der Weg (durch das Leben). Gemeint ist das lebenslange Üben mit dem Bogen, das einen auf dem Weg durchs Leben begleitet. Auch heute noch kann man den Überlieferungen der japanischen Samurai folgen ...

 

Berittenes Bogenschießen

Das berittene Bogenschießen unterscheidet sich ganz erheblich von anderen Arten des Bogenschießens. Von galoppierenden Pferden Bogen zu schießen stellt ganz besondere Anforderungen an den Schützen.

Bereits das Einlegen des Pfeiles in die Bogensehne muss auf besondere Art vollzogen werden, ebenso das Spannen und letztlich sogar das Lösen des Pfeiles. Will man zudem mehrere Pfeile in schneller Folge schießen, muss man sich auch einen besonderen Bogen- und Pfeilgriff angewöhnen.

Könner halten bei "mediterraner" Schusstechnik bis zu 12 Pfeile in der Bogenhand, die dann schnell nacheinander gezogen und geschossen werden.

Schüsse werden nach vorne, zur Seite und als sogenannter „Partherschuss“ auch nach hinten abgegeben.

Die Regeln auf der Galoppbahn

Die Galoppbahn ist 90m lang und die Höchstzeit, in der sie bewältigt werden muss, beträgt 16 Sekunden. Wenn der Bogenschütze eine der Zielscheiben trifft, der Abschuss muss dabei im richtigen Segment erfolgen, zählt sein Galopp und wird bewertet, ansonsten sind es 0 Punkte. Die Zeit in Sekunden, die der Schütze weniger als die 16 Sekunden benötigt, werden zu seiner Punktzahl hinzugezählt; Die Ringe von Zielscheibe Zwei, das ist die mittlere zählen 3, 2, 1 von innen nach außen. Je nachdem wieviel Punkte der Schütze erreicht, bekommt er einen Preis. 

Nach jeweils 9 Galopps pro Schütze werden die Treffer zu den Zeitboni addiert und bilden das Gesamtergebnis.

 

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